Günter Grünwald: "Deppenmagnet"

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Man könnte fast sagen es ist ein Heimspiel, wenn Günter Grünwald von seinem Wohnort ins 40 km entfernte Beilngries fährt. Anlass dafür ist eine Benefizveranstaltung zugunsten der örtlichen Nepalhilfe. Diese hat er bereits 1999 und 2002 in gleicher Weise unterstützt. Viele Jahre sind seitdem ins Land gegangen und groß war die Freude in den Reihen der Hilfsorganisation als Grünwald im Sommer vergangenen Jahres seine Zusage für eine dritte Veranstaltung gab. Präsentieren wird er dabei sein aktuelles Programm „Deppenmagnet“

Günter Grünwald ist Minimalist, er braucht weder Bühnenbild noch Requisiten, ist selbst Programm genug. Mit kauzigen Einfällen, abgedrehten Ideen, Selbstironie und Witz nimmt er sein Publikum mit auf eine Reise durch den Alltag. Hin zum besoffenen Hausmeister, der über den Asyl schimpft, zum Lästerer über Kochsendungen, Swingerclubs, oder Camping und Cluburlaub.

Wie ein Magnet zieht er die Deppen an sich, wobei das Amüsement auf Kosten der „Deppen“ immer mit einem ausgleichenden Quantum an Selbstironie gepaart wird.

Grünwald, wie man ihn liebt und kennt: Alltagsbeobachtungen aus seinem unvergleichlichen Blick, in denen er sich gern in grotesk ausgebauten Geschichten verstrickt.

Grünwald wuchs in Ingolstadt auf, besuchte dort die Grundschule und die Hauptschule. Nach vielfältigen Tätigkeiten startete er Mitte der 1980er Jahre eine Laufbahn als Kabarettist. Er schreibt bis heute alles selbst. Um sich angesichts der zahlreichen Wiederholungen auf Tourneen mit dem Programmtext nicht zu langweilen, improvisierte er von Beginn an ausgiebig.

Medial trat der 61-Jährige zunächst zusammen mit Andreas Giebel und anderen Komödianten und Kabarettisten in verschiedenen Sendungen im Fernsehen auf. Seine Kabarettprogramme wurden deutschlandweit ausgestrahlt.

Grünwald selbst bezeichnet sich ironisch als „Botschafter des guten Geschmacks“ und verwendet bei Auftritten seinen Heimatdialekt. Grünwalds Humor und Wortwahl sind oft sehr deftig und derb, gerne und ausgiebig macht er von bayrischen Schimpfwörtern Gebrauch. Belege dafür liefert er in Form fiktiver Personen, wie etwa dem Hausmeister Vinzenz Bamberger, dem Fernsehkoch Joe Waschl oder seinem „Bodyguard“ Bonzo.

Folgt man der Bewertung der Mainpost Lohr zum aktuellen Programm, so erwartet den Besucher das wortgewandte Zuspitzen der alltäglichen Situation, das Weiterentwickeln samt skurriler Schlussfolgerung. Es sind Wortspiele, die den Puls der Zeit treffen und das pralle Leben im Fokus haben.

Foto: Reinhard Dorn

Datum: 27.04.18
Zeit: 20:00 bis 19:00 Uhr
Raum Festsaal
Infotelefon: 08461 7394

Kartenbestellung

Tourist-Information Beilngries
Hauptstraße 14
92339 Beilngries
Tel.: 08461 8435
Tel2.: 08461 8435
Fax: 08461 9661

Eintrittspreise

24,00 Euro

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Haus des Gastes
Hauptstraße 14
92339 Beilngries
Tel.: 08461 8435
Fax: 08461 9661

Veranstalter

Nepalhilfe
Ralf Petschl
Postfach 12 11
92336 Beilngries
Tel.: 08461 7394
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